Berufsfachschule

Das erfolgreiche Bestehen der Ausbildung gemäß den Ausbildungsrichtlinien stellt die Grundlage der beruflichen Qualifikation als Ergotherapeut dar. Neben diesem Hauptziel steht für uns als Ausbildungsträger ein Leitbild, das neben den Ausbildungsrichtlinien als "geheimer" Lehrplan dient.

  • Das Berufsbild des Ergotherapeuten wandelt sich in Abhängigkeit von wissenschaftlichen Erkenntnissen und soziologischen Faktoren in der Gesellschaft.
  • Somit ist der Ergotherapeut einem steten Wandel unterworfen. Flexibilität und die Bereitschaft stetig neu zu lernen, sind die Grundlage für einen beruflichen Erfolg. Die selbstkritische Überprüfung der eigenen angewandten Methoden in der Behandlung eines Patienten ist von größter Wichtigkeit. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion wird daher bei uns großgeschrieben und zieht sich durch alle Fächergruppen.
  • In den ergotherapeutischen Fächergruppen wird großer Wert auf das Lernen im Rollenspiel und der Selbsterfahrung gelegt. In den Gruppenarbeiten kann und soll sich jeder Schüler ausprobieren und in der Präsentation der Ergebnisse seine kommunikative Kompetenz steigern.
  • Die Projektarbeiten haben den Schwerpunkt der Interaktion und sind nur sekundär ergebnisorientiert. Hierbei lernen Schüler psychodynamische Grundprozesse kennen. Dadurch werden sie später in der Lage sein, differenzierter auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten einer Gruppenarbeit mit Patienten einzugehen.
  • Selbstverständlich werden Projektarbeiten der Öffentlichkeit präsentiert, um über diese Präsentationen die Transparenz der Ergotherapie als Therapieform zu erläutern.
  • Die Vernetzung ergotherapeutischer Anschauungen wird vom Lehrerkollegium angestrebt und an praktischen Beispielen immer wieder sichtbar gemacht. Ziel ist hierbei vom kategorischen Spartenunterricht abzukommen und einen Transfer des erlernten Wissens in allen Fachbereiche der Ergotherapie zu ermöglichen.